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Statuten der Train Vereinigung Unterwalden
 
 
I.  Name und Zweck
           
Art. 1    Bestand
Unter der Bezeichnung «Train Vereinigung Unterwalden» («TrV UW») besteht seit dem 24. November 1935 ein Verein im Sinne von Artikel 60 ff. ZGB (Schweizerisches Zivilgesetzbuch) und Artikel 530 ff. OR (Obligationenrecht), mit Sitz am Wohnort des Präsidenten oder allenfalls am Ort der Geschäftsstelle.
 
Art. 2     Zweck
Die Vereinigung pflegt das Handwerk mit dem Pferd für militärische und gesellschaftliche Interessen sowie einschlägige Bedürfnisse, um deren Nutzen zu fördern und zu entwickeln.
 
Militärisch: Durch ausserdienstliche Aus- und Weiterbildung sowie Wettkämpfen für aktive und ehemalige Angehörige der Armee.
 
Gesellschaftlich: Durch Veranstaltungen und Angebote dem Säumer-Handwerk eine Stimme geben sowie den positiven Umgang und die Arbeit mit Pferden fördern und weiterentwickeln.
 
Die Vereinigung bekennt sich zu folgenden Zielen:
- das militärische und gesellschaftliche Kulturerbe der Säumer zu bewahren und zu pflegen
- das Pferd als lebendiges Kulturgut mit den Traditionen zu erhalten
- Einsatz für eine Zukunft mit dem Pferd
- die Erhaltung der Pferde in der Schweizer Armee
 
Zur Pflege von Kameradschaft und Freundschaft bietet die Vereinigung gesellige und kulturelle Zusammenkünfte und Begegnungen an.
 
Die Vereinigung unterstützt und fördert die Mobilität mit dem Pferd. Sie engagiert sich für die Berücksichtigung der Anliegen im Bereich Pferd.
 
Die Gesamtinteressen und Bedürfnisse ihrer Mitglieder werden mit politischen, publizistischen, rechtlichen und anderen wirksamen Aktionen und Vorstössen verfolgt.
 
Die Vereinigung pflegt die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Organisationen.
 
Die Vereinigung ist konfessionell neutral und Partei-politisch unabhängig.
 
II.  Mitgliedschaft
 
Art. 3    Mitgliederstatus
Der Verein besteht aus wehrpflichtigen Mitgliedern und Mitgliedern sowie aus Frei-, Ehren- und Passivmitgliedern.
 
Art. 4    Wehrpflichtiges Mitglied
Als wehrpflichtiges Mitglied der Vereinigung gelten Personen, die noch wehrpflichtige und aktive Angehörige der Schweizer Armee sind, welche im Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere, namentlich für die Ausbildung und den Einsatz der Train-, der Hufschmiede-, der Veterinär- und der Hundeführer-Formationen, eingeteilt sind.
 
Art. 5    Mitglied
Als Mitglied der Vereinigung gelten Personen, die namentlich bei der Train- oder Veterinär-Truppe ihren Dienst leisteten (d.h. von der Wehrpflicht entlassene Angehörige der Schweizer Armee) und Personen, die das Handwerk mit Pferden unterstützen und fördern sowie Personen, die sich für die Interessen und Bedürfnisse zur Erhaltung und Pflege des Pferdehandwerks engagieren.
 
Über die Aufnahmen von weiteren Mitgliedern entscheidet die Generalversammlung auf Antrag des Vorstandes. Der Eintritt in die Vereinigung erfolgt durch Anmeldung an den Vorstand im Verlaufe des Jahres unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Generalversammlung.
 
Wehrpflichtige und Wehrpflicht entlassende Mitglieder sowie andere Mitglieder sind innerhalb der Vereinigung gleichgestellt. Die Unterscheidung erfolgt aufgrund der Reglemente und Verordnungen, zur Durchführung von Übungen und Anlässen, welche als ausserdienstliche Tätigkeit deklariert sind und Anspruch auf Leistungen haben.
 
Art. 6    Freimitgliedschaft
Freimitglieder werden Mitglieder, die sich durch ihren besonderen Einsatz Verdienste erworben haben, sei es durch Mithilfe und Unterstützung oder durch Teilnahmen an Wettkämpfen über längere Zeit. Die Ernennung von Freimitgliedern erfolgt durch die Generalversammlung auf Antrag des Vorstandes.
 
Art. 7     Ehrenmitgliedschaft
Auf Antrag des Vorstandes kann von der Generalversammlung zum Ehrenmitglied ernannt werden, wer sich mit ausserordentlichen Leistungen für die Vereinigung eingesetzt und in besonderer Weise verdient gemacht hat.
 
Art. 8       Passivmitglied
Als Passivmitglieder der Vereinigung gelten Personen, welche die Rechte und Pflichten der Vereinigung achten, jedoch weder Stimm- noch Wahlrecht beanspruchen, u.a. Sympathisanten, die sich über die Tätigkeiten informieren wollen, Interesse am Pferdehandwerk zeigen, für Veranstaltungen und Anlässe Unterstützung leisten, als Gönner oder Sponsor die Vereinigung fördern und unterstützen, oder die sich als Helfer für den Verein einsetzen.
 
Der Jahresbeitrag für Passivmitglieder ist freiwillig. Ein Anspruch auf Leistungen der Vereinigung besteht nicht. Das Vereinsbulletin «Der Säumer» kann den Passivmitgliedern ohne Verpflichtung zugestellt oder von diesen abonniert werden.
 
Art. 9        Rechte und Pflichten
Jedes Mitglied hat sich für die Verwirklichung des Vereinszwecks einzusetzen und im Rahmen der Statuten an der Umsetzung der Ziele der Vereinigung mitzuwirken und diese ideell und materiell zu unterstützen.
 
Jedes Mitglied hat Anspruch auf eine umfassende Information über alle wichtigen Fragen, die sein Verhältnis zum Verein oder das Verhältnis des Vereins gegenüber Dritten betreffen.
 
III. Organisation
 
Art. 10       Organe
Die Organe des Vereins sind:
- die Generalversammlung (GV)
- der Vorstand
- die Geschäftsstelle
- die Kontrollstelle
 
Art. 11       Generalversammlung (GV)
Die ordentliche Generalversammlung findet in der Regel im November oder Dezember statt. Sie hat mindestens über folgende ordentliche Geschäfte zu befinden oder davon Kenntnis zu nehmen:
 
- Protokoll der letzten GV                    (schriftlich abgefasst mit der Einladung abgeben)
- Jahresbericht                                    (schriftlich abgefasst mit der Einladung abgeben)
- Jahresrechnung und Revisorenbericht
- Festsetzung des Jahresbeitrages
- Mitgliedermutationen
- Wahl des Präsidenten und des Vorstandes
- Wahl der Kontrollstelle
- Wahl des Fähnrichs und der zwei Fahnenwachen
- Jahresprogramm
- Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes oder der Mitglieder
- Entscheid über Beschwerden betreffend die Aufnahme oder den Ausschluss von Mitgliedern
- Genehmigung von Reglementen
Es wird offen abgestimmt und gewählt, sofern nicht eine geheime Abstimmung oder Wahl beschlossen wird. Wo nichts anderes bestimmt ist, entscheidet die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Der Präsident stimmt nicht mit, fällt aber bei Stimmengleichheit den Stichentscheid. Über die Verhandlungen der GV ist ein Protokoll zu führen.
 
Anträge der Mitglieder an die GV sind spätestens 10 Tagen vor der GV dem Präsidenten schriftlich einzureichen.
 
Ausserordentliche Generalversammlungen sind durch den Vorstand einzuberufen, sofern es die Umstände erfordern oder wenn ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung schriftlich verlangt.
 
Die Einladung der Mitglieder hat mindestens 14 Tage vor der GV zu erfolgen.
 
Art. 12      Wahl des Präsidenten und des Vorstandes
Der Vorstand besteht aus mindestens 5 Mitgliedern.
 
Die ordentliche GV wählt alle zwei Jahre den Präsidenten sowie die weiteren Vorstandsmitglieder turnusgemäss jedes Jahr zur Hälfte, sodass nie der ganze Vorstand im Austritt ist.
 
Art. 13    Konstituierung des Vorstandes
Ausser der durch die Generalversammlung erfolgten Wahl des Präsidenten konstituiert sich der Vorstand selbst. Jedes Mitglied ist verpflichtet, eine allfällige Wahl für eine Amtsdauer anzunehmen. Die Mindest-Amtsdauer beträgt 2 Jahre. Die Mitglieder des Vorstandes sind jeweils erneut wählbar.
 
Art. 14      Vorstand - Organisation und Chargen
Der Vorstand agiert nach den Prinzipien einer Geschäftsleitung. Der Präsident leitet den Geschäftsgang der Vereinigung. Bei dessen Verhinderung vertritt ein anderes Vorstandsmitglied den Präsidenten. Die Tätigkeitsbereiche und Chargen werden nach den persönlichen Neigungen der Vorstandsmitglieder und nach dem Prinzip der Zweckmässigkeit zugeteilt.
 
Der Kassier führt das Rechnungswesen. Damit verbunden ist die Führung des Mitgliederverzeichnisses der Vereinigung. Die Jahresrechnung ist rechtzeitig der Kontrollstelle zur Prüfung vorzulegen.
 
Alle Vorstandsmitglieder unterstützen sich bei ihrer Tätigkeit gegenseitig. Zugewiesene Arbeiten und Beschlüsse des Vorstandes sind gewissenhaft zu erfüllen und auszuführen.
 
Vorstandssitzungen werden nach Bedarf des Geschäftsganges abgehalten und vom Präsidenten, unter Angabe der Traktanden, einberufen. Über die Verhandlungen der Vorstandssitzungen ist ein Protokoll zu führen.
 
Der Vorstand kann gewisse Aufgaben delegieren, um sich zu entlasten. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so kann sich der Vorstand für den Rest der Amtsdauer selbst ergänzen, um statuarisch wirksam zu bleiben. Eine Vorstandscharge kann auch von mehreren Personen erfüllt werden (Job-Sharing).
 
Der Vorstand führt die Angelegenheiten des Vereins gemäss den Statuten, vertritt ihn nach aussen und erledigt alle Geschäfte, sofern sie nicht einem andern Vereinsorgan zugewiesen sind.
 
Art. 15      Aufgaben des Vorstandes
Einzelheiten zu den Aufgaben der Vorstandsmitglieder sind vom Vorstand in einem Pflichtenheft zu regeln. Diese betreffen insbesondere:
- Wahrung der Rechte und Interessen der Vereinigung.
- Durchführung und Überwachung eines geordneten Vereinsbetriebes
- Einberufung und Durchführung der Generalversammlung
- Erstattung des Jahresberichts
- Ablage der Jahresrechnung. Die Jahresrechnung ist jeweils per 31. Oktober abzuschliessen.
 
Art. 16       Geschäftsstelle
Der Vorstand kann die Administration und Rechnungsführung der Vereinigung einer Geschäftsstelle übertragen. Ihre Kompetenzen und Verantwortungsbereiche werden durch ein Reglement oder eine Verwaltungsvereinbarung geregelt.
 
Art. 17       Kontrollstelle
Die Kontrollstelle besteht aus zwei Revisoren. Diese werden auf eine Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie haben die Jahresrechnung und die Geschäftsführung zu prüfen und der Generalversammlung Bericht und Antrag vorzulegen. Ihre Amtszeit  ist auf maximal sechs Jahre begrenzt.
 
Art. 18       Fähnrich
Der Fähnrich übernimmt die Pflicht für die sorgfältige Aufbewahrung der Fahne samt Zubehör. Er hat die Fahne zu Versammlungen, Beerdigungen, Gedächtnissen und andern Anlässen nach Weisung des Vorstandes mitzubringen und die Vereinigung mit den Fahnenwachen als Fahnendelegation zu vertreten.
 
Der Präsident nimmt die Standarte in Obhut, verbunden mit der Pflicht zur sorgfältigen Aufbewahrung. Die Präsenz der Standarte ist gegeben an den Anlässen, die von der Vereinigung durchgeführt werden, oder wo sie mit einer Delegation an Anlässen teilnimmt.
 
Art. 19       Jahresbeitrag
Der Jahresbeitrag wird durch die Generalversammlung jährlich festgesetzt. Ehren-, Frei- und Vorstandsmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
 
Art. 20       Finanzierung
Der Verein finanziert sich durch die Jahres- und Gönnerbeiträge, durch Spenden, Sponsorenbeiträge und Werbeeinnahmen, mit freiwilligen Beiträgen, Einnahmen aus Anlässen und anderen Tätigkeiten sowie Beiträgen der öffentlichen Hand.
 
IV.  Allgemeine Bestimmungen
 
Art. 21        Gedächtnis
Für verstorbene Mitglieder wird alljährlich ein kirchliches Gedächtnis gehalten.
 
Art. 22        Versicherung
Dem Vorstand obliegt die Versicherung des Mobiliars, wie Fahne und Standarte, die Versicherung für Sach- und Personenschäden bei Veranstaltungen, die Betriebsversicherung mit der Haftung.
 
 
 
 
Art. 23         Ausschluss
Mitglieder, welche die statutarischen Verpflichtungen nicht erfüllen, den Interessen der Vereinigung zuwiderhandeln, dessen Ansehen gefährden oder mit dem Jahresbeitrag drei Jahre in Verzug sind, können durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Ausschlussentscheide sind der GV zur Bestätigung vorzubringen. Gegen Ausschlussentscheide des Vorstandes kann mit Beschwerde an die GV gelangt werden.
 
Durch die GV ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückerstattungen oder Entschädigungen.
 
Art. 24          Austritt
Der Austritt kann jederzeit auf Ende eines Vereinsjahres erfolgen. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich und begründet bis 30 Tage vor einer GV mitzuteilen. Der Jahresbeitrag ist im Vereinsjahr des Austrittes oder Ausschlusses geschuldet und zu entrichten.
 
V.  Haftung
 
Art. 25          Haftungsausschluss
Für die Verbindlichkeiten der Vereinigung haftet ausschliesslich nur das aktuelle Vereinsvermögen, dies in allen Fällen und gegenüber jedermann. Jede Vereinshaftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.
 
VI.  Auflösung
 
Art. 26          Liquidation, Zusammenschluss
Im Falle der Auflösung der Vereinigung oder eines Zusammenschlusses mit einer sinnverwandten anderen Organisation wird die Liquidation oder die Fusion unter Vorbehalt der Genehmigung durch die GV vom Vorstand vorgenommen und vollzogen.
 
Eine Auflösung oder eine Fusion sowie ein Zusammenschluss mit einer anderen Organisation kann nur durch die GV beschlossen werden. Dazu sind 2/3 der Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
 
Art. 27          Verwendung des Vereinsvermögens
Über die Verwendung des verbleibenden Vereinsvermögens entscheidet die letzte Generalversammlung.
Eine Aufteilung auf die Mitglieder ist ausgeschlossen.
 
VII.  Bekanntmachungen
 
Art. 28          Information
Einladungen und Mitteilungen an die Mitglieder erfolgen schriftlich. Im Übrigen bestimmt der Vorstand das Publikationsorgan für Mitteilungen an die Mitglieder, wie:
- das Vereinsbulletin «Der Säumer»
- die Wochen- oder Tagespresse
- elektronische Medien wie Internet und Email
- Fachzeitschriften und Publikationen
 
VIII.  Schlussbestimmungen
 
Art. 29          Übergeordnetes Recht
Für alle nicht statutarisch geregelten Rechtsfragen ist das ZGB oder OR massgebend.
 
Art. 30           Inkraftsetzung
Diese Statuten wurden an der GV vom 22. November 2008 in Sachseln genehmigt und treten sofort in Kraft. Sie ersetzen die Statuten vom 12. September 1992 und deren Nachträge.
 
Sachseln, 22. November 2008

 
 
Rückblick: Gründung des Säumervereins Unterwalden am 24. November 1935 GV Alpnach. - Reihenfolge der genehmigten Stutenrevisionen: 16. November 1941 GV Dallenwil, 10. Dezember 1961 GV Buochs, 12. September 1992 ausserordentliche GV Stans.
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